Wie alles begann - Tierhilfe SternenTiere

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Hilfsprojekte > Rumänien > Dog Rescue Shelter
                                                                                                                                                                                                                                     

Wie alles begann

Rumänien will gesamtes Land von Hunden "säubern" - Lynchjustiz gegen Strassenhunde in vollem Gang

Liebe Freunde der Tiere

Sie werden es mitbekommen haben – die Hunde in Rumänien werden in Massen getötet. Nicht eingeschläfert, sondern gequält, erschlagen, erdrosselt, abgeschlachtet und ermordet.

Die rumänischen Tierschützer sind am Ende, sind mehr als am Limit und brauchen so viel Unterstützung wie es nur geht.

Aufgrund der aktuellen dramatischen Situation, haben wir uns entschlossen wenigstens ein paar Hunden ein Leben in der Schweiz zu ermöglichen. Diese Hunde sind nicht wie oft in den rumänischen Medien gezeigt, aggressiv und böse, die meisten der Hunde sind bestens sozialisiert, sehnen sich nach Zuwendung und Nähe zum Menschen. Und das obwohl sie so gequält werden!

Wir haben Kontakt mit einem deutschen Verein, diese Leute sind immer wieder selber vor Ort, um die Hunde in den zusammen- arbeitenden Auffangstationen für eine Vermittlung einzuschätzen.

Ausserdem unterstützen sie diese mit Sach- und Geldspenden um die Tiere auch tierärztlich zu versorgen.

Schauen Sie sich den kurzen Film von Salvate Canes E.V. an, welche uns freundlicherweise dieses Video zur Verfügung gestellt haben.

Die Erstkosten für die Hunde welche uns entstehen, sind 240 EUR pro Hund.

Die Hunde kommen geimpft, gechipt, je nach Alter kastriert, getestet (gegen Dirofilarien, Ehrlichien, Anaplasmen und Borrelien) und mit Gesundheitszeugnis.

Der Transport geht bis Deutschland, von wo wir sie dann in unsere Obhut nehmen werden.

Wenn Sie uns dabei helfen könnten, diese ersten Kosten zu stemmen um ein Leben zu retten, wären wir sehr dankbar.


Dringendst suchen wir ausserdem auch noch Pflegestellen um weiteren Hunden einen Start ins Leben ermöglichen zu können.
  






   


Wir werden den rumänischen Tierschützern für den Rücktransport auf jeden Fall Sachspenden mitgeben. Trockenfutter, Decken, Leinen, Halsbänder, Brustgeschirre, Medikamente und Antiparasitenmittel.

In Rumänien ist das Nassfutter, welches vor allem für die Welpen, die alten und kranken Hunde benötigt wird, praktisch so teuer wie bei uns. Das kann sich dort niemand leisten. Deshalb wäre es uns ein grosses Bedürfnis, den Tieren dort mit Futter zu helfen, welches wir direkt an die Auffangstation liefern lassen könnten.

Wir geben also kein Geld weiter, sondern würden Nassfutter bestellen, es bezahlen und an den entsprechenden Ort liefern lassen. Wir werden es uns dann mit Fotos belegen lassen. Doch auch dafür benötigen wir Unterstützung.

Wenn Sie den rumänischen Hunden helfen möchten, sei es mit einer Spende für Nassfutter oder um die Erstkosten für die Hunde die wir übernehmen werden, geben Sie bitte bei Ihrer Einzahlung den Verwendungszweck an.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung!

Spendenkonto CHF: PC Konto 60-557580-9, lautend auf Tierhilfe SternenTiere, 4437 Waldenburg
IBAN Nr : CH05 0900 0000 6055 7580 9
Bemerkung: Rumänien
Spendenkonto EUR: PC Konto 91-172990-6, lautend auf Tierhilfe SternenTiere, 4437 Waldenburg
IBAN Nr: CH33 0900 0000 9117 2990 6
Bemerkung: Rumänien


Diese Welpen hat Olivia Offner bei ihrem letzten Rumänien Besuch im September auf einem Acker gefunden.








Das Elend in den Auffangstationen der rumänischen Tierschützer ist gross. Alle sind am überquellen, denn es wird versucht, möglichst viele der Tiere vor dem sicheren Tod der Hundefänger zu retten. Dementsprechend sind überall viel zu viele Hunde untergebracht, in der Hoffnung Adoptanten für sie zu finden.

Das hier sind Fotos von einer solchen Auffangstation, sie sind aber nicht vom jetzigen Zeitpunkt, hier hatte es noch eine „normale“ Anzahl Hunde.

 

Untenstehend finden Sie noch einige sehr interessante Informationen über die Lage in Rumänien.

Fotos von der ganzen Tragödie, haben wir bewusst erst ganz am Ende des Textes eingesetzt.
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Update 1. Dezember 2013

Liebe Freunde der Tiere

In den letzten 9 Wochen waren wir ununterbrochen daran, Hilfe für Rumänien zu organisieren.

Einen Lieferwagen voll Sachspenden konnten wir zu einer lieben Tierfreundin in Luzern bringen, dort warten sie im Moment noch auf den Weitertransport nach Rumänien. Eigentlich hätten sie von da sofort weiter transportiert werden sollen, doch leider zerschlug sich die Möglichkeit die wir meinten zu haben und so müssen wir weiter suchen.


Nun zu „unseren“ Hunden – kein Mensch kann sich vorstellen, wie schwierig es ist, Hunde legal aus Rumänien in die Schweiz bringen zu können. Über diese Wochen haben wir, nicht übertrieben, hunderte von Mails und Telefonaten geführt. Zum Glück haben wir einen ganz wertvollen, lieben Menschen kennengelernt, nämlich Cornelia, eine Rumänin welche schon viele Jahre in der Schweiz lebt. Sie unterstützt uns sehr tatkräftig mit Kontakten, Übersetzungen, Telefonaten und Mails.

Ich versuche es in absoluter Kurzform zu erklären: Für Hunde die man in der Schweiz (oder einem anderen Land vermittelt), benötigt man eine Handelsbewilligung und Traces (TRACES ist ein integriertes, europäisches tierärztliches Informationssystem nach der Entscheidung 2003/24/EG. Es dient im grenzüberschreitenden Verkehr von Tieren, Lebensmitteln und tierischen Nebenprodukten zum Informationsaustausch zwischen den Veterinärbehörden. Die Schweiz ist vollständig in das System integriert.) Die Empfänger- sowie auch die Absenderorganisation muss diese Tracesnummer haben. Damit aber nicht genug – auch der Transporteur der Tiere muss über Traces verfügen (und eine dementsprechende Ausbildung haben).

In Rumänien hat kaum eine Organisation Traces. Also bleibt nur der Weg über einen Tierarzt, der eine solche Tracesnummer vergeben kann. Rumänien ist eines der korruptesten Länder Europas, ihr könnt euch also vorstellen wo es nun hakt. Nach gefühlten 5 Millionen Mails, gibt es laut Vetbehörde in Bukarest, nur einen Tierarzt der diese Nummer vergeben kann. „Unsere“ Hunde hätten dann 3 Wochen in diese Klinik in Quarantäne müssen. Wir haben aber von mehreren Tierschützern erfahren, dass dies eine denkbar schlechte Einrichtung sei und die Tiere sehr schlecht behandelt werden. Also kam diese Variante nicht in Frage, denn wie kann man guten Gewissens, Tiere die ohnehin schon traumatisiert sind, noch so einer Tortur aussetzen.

Wir waren wirklich verzweifelt, glaubten schon fast nicht mehr an eine Lösung, doch wir haben nicht aufgegeben. Und dann, endlich, kamen wir über Kontakte, zu einem Tierarzt in Bukarest, welcher selber einen Shelter mit vielen von der Strasse aufgenommenen Hunden hat (mehr dazu folgt noch) und Traces hat (was uns die Veterinärbehörde verschwiegen hat).

Das war unser absolutes Glück, denn er bot uns seine Hilfe an. Dieses Paar leistet vor Ort unglaubliches, es sind so wundervolle Menschen. Unsere Hunde sind nun bei ihm in Quarantäne, er hat sie sogar zu sich nachhause genommen, weil sein Shelter voll ist. Er hat unsere Hunde nochmal geimpft, die diversen Bluttests gemacht und wird das Gesundheitszeugnis ausstellen.

Wir werden sie auf jeden Fall unterstützen, sie brauchen dringendst Hilfe!

Helfen können wir ihm auch, indem wir Hunde von ihm mitnehmen, denn sie können nur weitere Tiere von der Strasse retten, wenn wieder welche adoptiert worden sind. So viele Tiere müssen sie der Strasse und somit dem Tod überlassen, weil sie keinen Platz haben. Wir können uns hier gar nicht vorstellen, wie schlimm es sein muss, tagtäglich das ganze Elend zu sehen und nicht handeln zu können. Das muss einfach grauenvoll sein.

Deshalb liebe Menschen – wir brauchen DRINGENDST noch Pflegestellen – helfen Sie mit, diesen wundervollen Hunden ein Leben in Sicherheit und Geborgenheit zu ermöglichen. Die Hunde die ihr auf diesem Flyer seht, sind alle so wunderbar und wir könnten sie mitnehmen.

Sie brauchen ein vorübergehendes Zuhause, damit wir den passenden Lebensplatz für sie suchen können.

Die Kosten um die Hunde nun gesetzeskonform in die Schweiz zu bringen, kommen um einiges teurer als erst gedacht. Wie bezahlen der Auffangstation eine Schutzgebühr, dann kommen die zusätzlichen Impfungen und Bluttests dazu, sowie auch die Pensionskosten für die Quarantäne. Auch werden wir die Hunde nun nicht auf dem Landweg transportieren lassen, denn es gibt zu viele illegale Transporte, in Deutschland werden wohl nahezu jedes Wochenende solche Transporte angehalten und Hunde beschlagnahmt. Also werden wir die Hunde nun auf dem Luftweg holen.

Iris wird am 4./5. Dezember nach Bukarest fliegen, es gäbe dann noch die Kapazität 1 oder 2 Hunde mehr mitzunehmen (doch dafür benötigen wir dringend Pflegestellen).

Am 13. Dezember werden Iris und ich zusammen nach Bukarest fliegen und dann auch die Auffangstationen besuchen, damit wir uns vor Ort ein Bild machen können. Wir haben uns vorgenommen, dort nachhaltig zu helfen. Am 16. Dezember fliegen wir mit den Hunden zurück. Übrigens werden unsere Reise- sowie die Übernachtungs- und Verpflegungskosten privat bezahlt.

Noch ein paar Informationen für euch zu Rumänien:

Rumänien hat in der Tat ein riesen Problem mit den Strassenhunden, welches aber von Menschenhand verursacht wurde. Hier hilft nur Kastration und Adoption, das wurde schon lange von diversen Studien belegt.

Und wer denkt, dass die eingefangenen Hunde dort „human“ eingeschläfert werden, der irrt. Ich erspare euch hierzu Einzelheiten, diese sind überall im Internet nachzulesen. Rumänien bekommt schon lange Gelder in Millionenhöhe von der EU, mit diesem Geld hätten Hunde kastriert und versorgt werden sollen. Stattdessen wird das Geld eingesackt.

Hundefänger fangen übrigens auch viele Hunde ein, die Besitzer haben. Sie kassieren damit die Pro Kopf Prämie und die Besitzer haben fast keine Chance mehr ihr Tier zurück zu bekommen.

Hier ein interessanter und seriöser Beitrag im WDR http://www.wdr.de/tv/tieresucheneinzuhause/

Noch ein kleiner Hinweis auf die folgende Sendung:

Sendung: hundkatzemaus Sender: VOX Am 07.12. und 14.12.2013 um 18:00 UHR


‘hundkatzemaus’-Tierschutzexperte Frank Weber ist aus aktuellem Anlass nach Rumänien gereist, um sich ein eigenes Bild zur Lage der Straßenhunde zu machen, zu helfen und nach Lösungen für das Straßenhundeproblem zu suchen.








Wir möchten uns an dieser Stelle auch ganz herzlich bei den grosszügigen Spendern bedanken, die uns bisher für die Rumänien-Hunde gespendet haben. Ohne eure finanzielle Hilfe könnten wir überhaupt nichts tun.

Wir hoffen weiterhin auf Unterstützung, damit wir noch mehr erreichen können, dazu brauchen wir euch alle.
DANKE VON GANZEM HERZEN!
                                                                                                                                                                                                                                     
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