Tierschutz in der Schweiz - Tierhilfe SternenTiere

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Das Leid der Katzen

Überall wimmelt es von jungen Kätzchen.
Der Trend geht traurigerweise ganz klar dazu, die Tiere nicht mehr kastrieren zu lassen.

Ist es der Trend "zurück zur Natur"? Auch in der Schweiz ist es nicht anders - es ist erschreckend, dass immer mehr Katzenbesitzer ihre
Tiere nicht kastrieren lassen.

Und es sind nicht nur die Bauern, überall hören wir immer wieder dass es da und dort schon wieder junge Kätzchen gegeben hat.
Aussagen wie "sie soll doch wenigstens einmal Babys haben" oder "für die Kinder ist es einfach schön mitzuerleben wie Kätzchen zur Welt kommen
und dann aufwachsen", das hören wir immer wieder.

Doch wohin dann mit den Tieren? Wie schwer es ist, gute Lebensplätze für die Tiere zu finden, davon können wir ein Lied singen.
Auch dass die kleinen Kätzchen Arbeit machen und vielleicht nicht von Anfang an sauber sind, das bedenken die wenigsten.
Geld kosten sie ausserdem dazu, nicht nur das Futter und die Katzenstreu, sondern auch Entwurmen, Leukose testen und impfen.
Die Folge davon ist, dass die Tierchen dann oft zu früh abgegeben werden und dementsprechend schlecht sozialisiert sind.

Babykätzchen sind süss und herzig, wie alle Tierkinder......das verleitet viele dazu, ein junges Kätzchen aufzunehmen ohne sich zu überlegen,
dass dieses Tier 15 Jahre und länger der Weggefährte sein wird und seine Bedürfnisse hat um ein artgerechtes Leben zu führen.

Viele landen dann über kurz oder lang im Tierheim, in Auffangstationen oder man "entledigt" sich anderweitig der Katze.

Deshalb appelieren wir an alle Katzenhalter, bitte kastriert eure Katzen!

Liebe Tierfreunde, wenn ihr Bekannte, Nachbarn oder Freunde habt, die ihre Katzen nicht kastrieren wollen, bitte schweigt nicht.
Teilt eure Bedenken mit, diskutiert mit ihnen und helft mit gegen die Katzenschwemme, aus der so oft traurige Tierschicksale entstehen,
anzukämpfen.

Das SternenTiere Team



Pressemitteilung aus Deutschland
3. Mai 2011

Frühjahr: Tierheime kämpfen mit „Katzenschwemme“

In diesen Tagen werden die meisten Jungkatzen geboren. Der Deutsche Tierschutzbund und die ihm angeschlossenen über 500 Tierheime
befürchten auch für 2011 eine „Katzenschwemme“. Für die Tierheime ist diese Situation kaum noch zu bewältigen. Pro Jahr werden mehr
als 130.000 Katzen in den Tierheimen aufgenommen, unzählige frei lebende Katzen an Futterstellen betreut.

Eine Umfrage unter den Tierheimen belegt, dass die Vermittlung von Katzen, besonders von älteren Tieren, schwieriger wird. In der Folge
steigen die Verweildauer der Tiere in den Tierheimen und die damit verbunden Kosten.
Um die unkontrollierte Vermehrung von Katzen zu verhindern, appelliert der Verband daher an alle Katzenbesitzer, ihre Tiere kastrieren zu lassen.
Das hilft auch, die wachsende Zahl an frei lebenden Katzen zu begrenzen. Denn letztlich stammen diese Tiere von unkastrierten Katzen aus
Privathaushalten ab.

Katzen können im Jahr zwei bis drei Mal jeweils vier bis sechs Junge bekommen, wenn sie nicht kastriert sind. Das Schicksal vieler neugeborener
Kätzchen ist ungewiss.
Sowohl die Nachkommen von Katzen aus dem Privathaushalt als auch die von frei lebenden Katzen landen oftmals im Tierheim. Da die
Vermittlungschancen von Katzen laut einer Umfrage in den Tierheimen gesunken sind und sich die Verweildauer der Katzen dadurch erhöht hat,
wurde 2010 ein trauriger Höchststand an Katzen in deutschen Tierheimen erreicht.

„Um die immer größer werdende Population frei lebender Katzen dauerhaft kontrollieren und das damit verbundene Katzenelend beenden zu können,
ist die Kastration der einzige Weg. Das gilt für die frei lebenden, aber im Besonderen auch für Hauskatzen mit Freigang“, so Wolfgang Apel, Präsident
des Deutschen Tierschutzbundes und: „Bund, Land, aber auch die Kommunen müssen sich ihrer Verantwortung stellen“. Der Verband hat
Bundesministerin Ilse Aigner den Entwurf einer Katzenschutzverordnung übermittelt.
Ziel: Verbindliche Regelungen für die Haltung und den Umgang mit Katzen sowie eine Kastrationspflicht als Instrument gegen die ungewollte
Vermehrung.
Zudem unterstützt der Verband seine Mitgliedsvereine bei den Aktivitäten auf Landes- und kommunaler Ebene.
Neben der Kastration rät der Deutsche Tierschutzbund auch dringend dazu, jede Katze eindeutig mit einem Mikrochip zu kennzeichnen und beim
Deutschen Haustierregister (www.registrier-dein-tier.de) kostenfrei eintragen zu lassen. Nur so kann das Tier bei Verlust eindeutig identifiziert
und dem Besitzer zurückgeführt werden.

Quelle: Deutscher Tierschutzbund
                                                                                                                                                                                                                                                                                              
 
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