Stefania-Hilfe für Katzen - Tierhilfe SternenTiere

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Stefania - Hilfe für ausgesetzte und misshandelte Katzen - in Norditalien


Unter diesem Link können Sie Fotos und Berichte von Stefania anschauen!      

                      


Auf unserem ersten Sachspendentransport anfang 2010 nach Norditalien,  lernten wir diese überaus mutige und engagierte Tierschützerin kennen.

Sie hat uns sehr beeindruckt als wir ihr Katzenzimmer besuchten, wo sie ehemalige Laborkatzen rehabilitierte. Mit so viel Enthusiasmus und Liebe versuchte sie das fast Menschen Unmögliche, denn diese Tiere waren nicht nur gesundheitlich, sondern auch psychisch in sehr schlechter Verfassung. Doch natürlich half sie auch allen anderen notbedürftigen Katzen aus ihrer Gegend, nahm kleine, kranke und heimatlose Katzen auf.

Da sie jedoch trotz ihres Vereins „Mille Vite“, niemals die grossen Unkosten tragen kann, kamen sie und ihr Mann nun in immer grössere finanzielle Schwierigkeiten.




   

Wir möchten ihr helfen, in dem wir auf unserer HP einen Aufruf gestartet haben, wo Sie, liebe Leser, ein gemaltes Bild von Ihrem Haustier in Auftrag gegeben können.
Denn sie ist nicht nur eine grossartige Tier- schützerin, sondern auch eine sehr begabte Künstlerin. So können Sie indirekt das gute Werk von Stefania unterstützen und sich selber eine Freude bereiten.
Näheres finden Sie hier......



Oder Sie sammeln Sachspenden, für den nächsten Transport. Auch Geldspenden sind immer sehr willkommen, für Futter, Medikamente und die Tierarztkosten, welche bei ihr natürlich immens hoch sind!

Damit Sie sich nun ein genaueres Bild von der gesamten Tätigkeit von Stefania und ihrem Verein machen können und auch erfahren, wie sie dazu kam und die überaus turbulenten Jahre im italienischen Tierschutzalltag erlebte meisterte und überstand, stellen wir Ihnen Stefania hier kurz vor:

Wie alles begann:

Seit ihrer Kindheit gab es bei Stefania immer Katzen im Haus. Als Erwachsene wurde sie zwangsläufig mit auf den Straßen streunenden Katzen konfrontiert, die schnell dazu führten, dass die Zahl ihrer Katzen anwuchs, besonders, als sie in Mortara (PV) wohnte.

So begann Stefania im Jahr 2000, in ein Katzenheim in Mortara zu gehen, das Heim „Medaglia“, das sich in einem Gehöft eines jungen Mannes befand.

Wie es an Grösse gewann:

2001 fing sie an, ein Heim bei sich zu Hause einzurichten, und übernahm dutzende schwierige Fälle aus der „Medaglia“ sowie die ganz Kleinen. Einige dieser Katzen leben noch heute bei ihr.

Sie drängte darauf, dass ein Verein gegründet würde, um mehr für die Katzen machen zu können, deshalb gründete sie 2003 zusammen mit diesem jungen Mann den Verein "Miciamici".

Wie sie alleine gelassen wurde:

2005 fingen dieser und seine Freunde jedoch an, sich mehr um Hunde zu kümmern, und sie gingen in das berühmt berüchtigte Hundelager in Parona, wobei sie Stefania einfach mit 250 zu versorgenden Katzen allein ließen. Und allein heißt nicht nur ohne Hilfe, sondern Stefania musste auch dafür sorgen, dass Futter rein kam. Stefania sorgte nun Tag für Tag für das Wohlergehen dieser Katzen.

2009 kam dieser Mann wieder zurück und brachte unkontrolliert beliebige Katzen ohne Quarantäne ins Heim. Sie brachten schwere Krankheiten mit, die zu grossen Epidemien führten. Damit begannen ernsthafte Streitereien zwischen Stefania, ihm und seiner neuen Clique, die Stefania mit vereinten Kräften aus dem Verein drängten.

Stefania und ihr Mann Rodolfo waren zwischenzeitlich, im Jahr 2008, nach Zeme in ein kleines Gehöft umgezogen.

Stefania tat ihr bestes, so viele ihrer ehemaligen Schützlinge wie nur möglich, heimlich aus dem Heim „Medaglia“ heraus zu holen. Daraufhin wurde ihr sogar der Zutritt zum Heim verboten.

2009 entwickelte sich auch der Kontakt mit Francesca, einer nicht weit von Zeme entfernt wohnenden jungen Frau, die sich um viele Katzenkolonien in der Gegend kümmert. Da sie im Haus sehr viel weniger Katzen als Stefania hat, übernimmt sie seither immer etliche der noch mit Flasche aufzuziehenden Katzenbabies, um Stefania zu entlasten.

Wie ein zweiter Versuch gestartet wurde:

Ende 2009 traf Stefania zwei Frauen, die im sozialen Bereich tätig waren, und gründete 2010 mit ihnen zusammen den Verein „Mille Vite“ („Tausend Leben“).

Der Vereinsgegenstand war die Rettung von Katzen und die Zusammenführung schwieriger bzw. behinderter Kinder und Jugendlicher mit den Tieren, die ihnen bei der Rehabilitation helfen sollten. Der Vereinsvorstand bestand aus Freunden und Angehörigen der zwei Frauen, und Stefania.


 Stefanias kleines Katzenheim zu Hause
in Zeme wurde so das Katzenheim von
MilleVite, und füllte sich schnell immer mehr.


                                            
                                                 
             


Mit dem Geld einer grosszügigen Spenderin, konnte der langersehnte Traum eines Katzenhauses für die Laborkatzen realisiert werden.



Nun waren die Pläne vom Vorstand aber sehr hoch gesteckt und hätten zu ihrer Realisierung große Geldsummen benötigt. Sie fertigten zwar neben der Arbeit viel für einen sehr hübschen Verkaufsstand an, so dass zumindest ein guter Teil des Unterhalts der Katzen und die Kosten des Tierarzt gesichert waren. Doch das reichte niemals für eine Verwirklichung der ursprünglichen Pläne.

So verlor der Vereinsvorstand  (mit Ausnahme von Stefania natürlich, bei der die Anzahl der Katzen mittlerweile auf über 80 angestiegen war), langsam das Interesse an den Katzen. Aufgrund persönlicher Probleme und Auseinandersetzungen, trat der gesamte Vorstand im Dezember 2012 mit nur kurzfristiger „Vorwarnung“ gegenüber Stefania, geschlossen zurück und auch aus der aktiven Unterstützung der Katzen. Sie überliessen Stefania mit ihren vielen Katzen einfach sich selber...




Wie sie es auch ein zweites Mal geschafft hat:

Die weiterhin aktiven „Katzenfrauen“ übernahmen nun den Verein. Stefania ist die Vorsitzende, Cornelia 2. Vorsitzende, und Francesca und Stefanias Ehemann Rodolfo gehören zu den Vorstandsmitgliedern.
Damit stehen sie nun ganz alleine da und müssen versuchen, die zum Ende des Jahres 2012 auf 100 angestiegene Anzahl von Katzen (die von Francesca versorgten Kolonien gar nicht mitgerechnet), angemessen zu versorgen.
Selbstverständlich bemüht man sich immer um die gute Vermittlung der Katzen, doch Katzen, die mittlerweile seit Jahren bei Stefania sind – und im Erwachsenenalter ja auch frei sein dürfen und raus dürfen -, sind praktisch nicht mehr vermittelbar.

Und wie es weitergehen soll:

Stefania nimmt folgende Katzen auf:
• Zunächst einmal natürlich alle, die vor ihrem Haus ausgesetzt werden....
• Dann hat sie 2008 und 2009 aus einem Versuchslabor befreite Katzen aufgenommen und rehabilitiert, die dann zu einem Teil auch
 in Familien vermittelt werden können.
• Alle kleinen Katzen zwischen gerade geboren und 2 Monaten, die ihr gebracht werden. Kätzchen über 2 Monaten nur, wenn sie
 nicht total wild sind, weil es sonst nicht möglich ist, sie zahm zu bekommen, eine Vermittlung also unmöglich ist, und Stefanias
 Aufnahmekapazität für Katzen, die lebenslänglich bei ihr bleiben, mit 50 einfach erschöpft ist.
• Erwachsene Katzen – die erfahrungsgemäß nur sehr schwer zu vermitteln sind - nur in schweren Ausnahmefällen, wie z.B. im
 Dezember 2012 erwachsene Katzen aus einer sehr problematischen Wohnungskündigung.
• Selbstverständlich werden auch sehr alte und schwer kranke Katzen immer aufgenommen.

Die Anzahl der von MilleVite rundum versorgten Katzen einschließlich der Kolonien von Francesca betrug am 13. Januar 2013  142 (davon 36 Kleine vom vergangenen Jahr, die zu vermitteln sind, 16 zu vermittelnde erwachsene Katzen, lebenslänglich 43 bei Stefania und 12 bei Francesca, 35 Koloniekatzen; wer weiß, wie viele der noch zu vermittelnden lebenslänglich bleiben werden...).
Alle Katzen werden natürlich nicht nur gefüttert, sondern grundsätzlich auch jedes Jahr geimpft, sie werden mehrmals im Jahr entwurmt und entfloht, bei Krankheiten medizinisch behandelt und wenn erforderlich natürlich zum Tierarzt gebracht. Alle Katzen, männlich wie weiblich, werden kastriert. Lediglich die Kätzchen, die als sehr junge Tiere ein neues Heim finden, werden dann von den neuen Besitzern kastriert.

Wie Sie Ihr helfen können:

• Bringen Sie uns Sachspenden, ausgediente Katzenutensilien oder Decken, Spannleintücher, Frotteetücher u.a.
• Auch Geldspenden sind sehr, sehr wichtig, damit Medikamente, Futter und Tierarztrechungen bezahlt werden          können.
• Oder Sie lassen Ihr(e) Tier(e) von Stefania malen.

          
                                                                                           
Wie wir helfen können:


Selbstverständlich werden wir Stefania auch weiterhin mit Spenden versorgen die sie so dringend benötigt. So wären wir dankbar für jede Spende die wir ihr bringen können.
Benötigt wird vor allem:

• Trockenfutter und Nassfutter                      
• Katzenstreu
• Flohmittel und Entwurmungsmittel
• Spritzen 1 ml und 2,5 ml                 




Stefania benötigt wirklich sehr dringend unsere Unterstützung, bitte helfen auch Sie mit, damit noch vielen Katzen in dieser Gegend von Norditalien geholfen werden kann.

Lassen Sie Stefanie nicht alleine bei ihrem Versuch nach den Sternen zu greifen…

Ein herzliches Dankeschön!




                                                                                                                                                                                                                                                                                              
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