Sicherung des Hundes - Tierhilfe SternenTiere

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Weisung zur Sicherung Ihres neuen Hundes


Die Tiermeldezentrale (www.STMZ.ch) publiziert fast täglich Fälle, wo Hunde,
die erst wenige Tage/Wochen beim neuen Besitzer sind, entlaufen und dann panisch in der Gegend herumirren.
Nicht selten endet dies mit dem Tod des Tieres, leider ist dies noch immer Vielen nicht bewusst.
Wir hegen und pflegen unsere Hunde nicht nur in der Schweiz, meistens verbringen sie davor manchmal
eine sehr lange Zeit in unserem Tierheim in Rumänien. Unser ganzes Herzblut steckt in unseren Schützlingen
und es wäre unser grösster Albtraum wenn eines unserer Tiere entlaufen, verletzt oder sterben würde.


1) Bitte benutzen Sie KEINE Auszugs-/Flexileine !!!

Weshalb?? Der Plastikhaltegriff kann schnell mal entgleiten: z.B. man sucht nach dem klingelnden Handy in der Tasche oder ist gerade dabei die „Hinterlassenschaften“ des Hundes aufzunehmen, da erschrickt sich der Hund, oder sieht ein jagdbares Objekt und sprintet los. Es ist erstaunlich welche Beschleunigung und Kraft ein Hund innerhalb der 5 – 8 m Leinenlänge entwickelt kann. Der Haltegriff fällt zu Boden und scheppert hinter dem Hund her, der sich dadurch noch mehr erschreckt oder zum Jagen animiert wird.

Gerade in der Eingewöhnungsphase, wenn der Hund sich in der neuen Umgebung nicht auskennt,
kann dies fatale Folgen haben. Bitte gehen Sie nur an der normalen- oder Schleppleine Gassi,
die wiederum am eigenen Körper festgemacht ist (Beispiel: Eine andere Leine quer um den Oberkörper hängen und die Leinen des Hundes an dieser festmachen)

Hunde entwickeln enorme Fähigkeiten sich dem Halsband und/oder Gstältli zu entledigen.
Deshalb anfangs immer doppelt sichern. Dem Hund unbedingt Halsband und Sicherheitsgstältli anziehen
und an beide eine separate Leine.

2) Sicherung im Auto

Auch hier bitte sicherstellen, dass der Hund beim Öffnen der Autotür oder Heckklappe nicht entwischen kann. Entweder Hund in Hundebox oder am Gstältli anbinden und fixieren.

3) Sicherung im Garten

Bitte den Hund in der Eingewöhnungsphase (kann bis zu 6 Monate dauern) nicht unbeaufsichtigt im Garten lassen. Auch wenn der Garten noch so gut eingezäunt ist. Hunde sind sehr erfinderisch und entwickeln körperliche Fähigkeiten, die man nicht für möglich hält. Die kleinsten Hunde erklimmen einen 1.6 m Zaun
oder die grössten Hunde zwängen sich durch eine 20 cm Lücke.  
Also den Hund anfangs nur an der Leine in den Garten und später nur unter Aufsicht.

4) Sicherung im Haus/Wohnung

Auch im Haus/Wohnung anfangs sichern. Nicht einfach die Wohnungstüre öffnen, bevor der Hund nicht angeleint oder weggesperrt ist. Dazu kann man dem Hund anfangs das Gstältli anlassen und eine kurze, dünne Schleppleine daran befestigen. So kann man ihn jederzeit festhalten, bevor man die Türe öffnet. Auch Terrassen- und Balkontüren sollten anfangs nur geöffnet werden, wenn der Hund gesichert ist. Plötzlich spaziert Nachbars Katze im Garten vorbei und der Hund ist weg....Wussten Sie, dass Hunde auch Türen öffnen können?
Bitte schliessen Sie die Haustüre immer ab. Genauso gibt es auch Hunde die aus dem Fenster springen,
das ist keine Seltenheit, auch wenn man es kaum glauben kann.

Der Adoptant/Pflegestelle verpflichtet sich, dieser Weisung unbedingt Folge zu leisten.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    
 
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