Mena & Maurilio in Pompeji - Tierretter am Vesuv - Tierhilfe SternenTiere

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Mena & Maurilio in Pompeji - Tierretter am Vesuv


Wir möchten hier zwei ganz besondere Tierschützer aus Pompeji vorstellen.
  
Mena & Maurilio
                                            
                                                                     
                                                

                                                                   
Ihnen haben wir schon einige Sachspenden zukommen lassen, die Sie, liebe Leser, Spender und treue Mitglieder, uns für Italien überlassen haben.

Die Dankbarkeit mit der uns Mena darauf geantwortet hat und die Berichterstattung, welche uns die Spenden im Einsatz zeigten, haben uns überzeugt, noch mehr für diese guten Menschen zu tun.

Die Bilder und Berichte zeigen ein furchtbares Elend der Tiere dort, umso bewundernswerter ist der Einsatz den diese Tierschützer leisten.

Wir werden weiterhin regelmässig Sachspenden bis nach Norditalien bringen und von da holt sie dann ein befreundeter Lastwagenfahrer für Mena ab. Ein Spediteur hat sich zur Verfügung gestellt, anstatt leer von Norditalien in den Vesuv zurück zu fahren, eben diese Spenden mitzunehmen. Damit helfen wir den Tieren um das Leben ein wenig erträglicher zu machen.

Was uns nun aber ganz wichtig ist, das sind Kastrationen!
Denn wir wollen nachhaltig etwas tun, damit sich die vielen Tiere in dieser lieblosen Gegend nicht weitervermehren.
Mena hat das phänomenale Angebot eines ihr bekannten Tierarztes, Hündinnen und Kätzinnen für je EUR 60 zu kastrieren. Wir haben uns entschlossen, erstmal 10 Hündinnen und 10 Katzen kastrieren zu lassen. Das ergibt eine Summe von EUR 1'200. Dieses Geld ist bereits überwiesen, damit sofort losgelegt werden kann. Die Zeit drängt, denn in dieser Jahreszeit werden die Tiere trächtig.

Ausserdem möchten wir Mena auch helfen, Tierarztkosten für sehr kranke oder verletzte Tiere mit zutragen. Sie kann das einfach nicht mehr alleine schaffen, denn es werden von Tag zu Tag mehr an ausgesetzten oder misshandelten Hunden.

Wir werden immer über den Stand der Dinge unterrichtet und erhalten auch Kopien der Tierarztrechnungen.

Wenn Sie helfen wollen, dieses furchtbare Tierelend in diesem Gebiet einzudämmen, dann überweisen Sie bitte mit dem Vermerk "Vesuv" auf folgendes Konto:

Spendenkonto CHF: PC Konto 60-557580-9
IBAN Nr : CH05 0900 0000 6055 7580 9
BIC : POFICHBEXXX
lautend auf Tierhilfe SternenTiere

Wir werden diese Spenden regelmässig weiterleiten und alle Berichte und Rechnungskopien hier veröffentlichen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


Damit Sie sich ein Bild von der Arbeit von Mena und Maurilio machen können, geben wir Ihnen hier einen kurzen Überblick.

Wie es begann...

Mena’s Engagement für die Hunde am Vesuv begann vor gut 16 Jahren.

In diesen Anfangszeiten arbeitete Mena mit einigen damals individuell aktiven ehrenamtlichen Tierschützerinnen zusammen und wollte einfach ihr Möglichstes beitragen, das grosse Hundeelend am Fusse des Vesuv so gut es geht zu lindern. So sammelten sie zusammen mit Maurilio im Verwandten- u. Bekanntenkreis Spenden und diverse dienliche Sachen um sie den Tierschützerinnen für die Hunde im Hundeasyl zu bringen. Wöchentlich stellten sie auch ihren Spendenstand auf der Piazza in Pompeji auf, um so etwas Futter und Geld zu sammeln, mit dem sie den Unterhalt der streunenden Hunde mittragen konnten.

Stets enger befreundet mit diesen Tierschützerinnen, erlaubte sich Mena immer öfters mal einen Hund in Not oder auch einen verlassenen Wurf Hundebabys ins Hundeasyl zu bringen.

Leider löste sich diese Vereinigung älterer Tierschützerinnen und damit auch das Hundeasyl

“Rifugio“ (ein provisorisches., simples und notdürftiges Hundeasyl ohne jegliche Unterstützung der Stadt/Gemeinde) bald auf.

Wie es weiter ging...

Mena beschloss nun in Eigenregie und auf eigene Kosten für die streunenden Hunde in und um Pompeji zu sorgen, kranke und notleidende nahm sie zu sich nach Hause, legte an bestimmten Plätzen Futter aus, fing Hündinnen ein um sie sterilisieren zu lassen. Sprach mit Bekannten, Freunden und Nachbarn über die Wichtigkeit der Sterilisation etc.

Mena und Maurilio durchstreiften dann zusammen immer öfters auch die umliegenden Anhöhen des Vesuv.

Ausgerüstet mit Dosen- und Trockenfutter und Milch, versorgten sie die zahlreichen wildlebenden Hunderudel die in den Pinienhainen und den Abfallbergen, streunend und kämpfend zu überleben versuchen.

                                    

                                            

      
Schrecklich, was hier immer wieder anzutreffen war (ist)!  

Verwaiste junge und neugeborene (ganze Würfe), verletzte, kranke, völlig abgemagerte, vor Hunger sterbende Hunde und natürlich tote Hunde.   

               
                                   

                                    

                                                   

                         
                         

Die Zwei versuchten so viele wie möglich einzufangen, mitzunehmen, medizinisch zu versorgen, zu kurieren, Hündinnen zu sterilisieren und die kleinen aufzuziehen.

             

Wie es Früchte trug...

Ende 2010, anfangs 2011 hat Mena – auch über ihre Facebook-Kontakte und mit Hilfe von Freunden – Aufrufe zur Hilfe und einen “Event für die leidenden Hunde vom Vesuv“ gestartet. Dies hatte einige positive Reaktionen gebracht, sodass sie viele Streuner sterilisieren konnten. Dabei kamen auch engere Kontakte zu Tierschützern aus FLORENZ und MAILAND zustande, die bei der Platzsuche und Adoption vor allem von jungen Hunden halfen.

Die Tierschützer aus dem Norden waren damals völlig verwirrt über die Fotos der Hunde am Vesuv und über die Umstände in denen diese Hunde leben, gezwungen dazu in den Abfallbergen herumzustöbern und völlig verwildert zu überleben.

                                                                         

Das war auch in der Zeit, als der Kontakt zu Esther und Franz zustande kam. Durch unsere Schweizer Tierschutzfreunde aus Norditalien, erfuhren wir auch von Mena. Sie haben uns schon viel geholfen bei unseren Spendentransporten nach Norditalien.

Die Verbindungen zu den Kolleginnen von Florenz und Mailand vertieften sich, und so kooperieren sie öfters zusammen. Auf diese Weise konnten schon für einige der von Mena geretteten Hunde Adoptionsplätze in Norditalien gefunden werden. Zur Überbringung der vermittelten Hunde, organisierten sie gemeinsam jeweils Fahrketten.
                                                                                                                                                                                                                                      
Etwa zur selben Zeit – also Frühling 2011 – hat Mena die erste ausgesetzte Katze „Candy“ zu sich genommen, eine Katze, vom Besitzer vertrieben, weil sie immer wieder Junge warf! Mena hat sie sofort sterilisieren lassen und bei sich aufgenommen. Der Beginn, auch immer mehr den streunenden und verwaisten Katzen zu helfen in dem sie sie füttern, einfangen und sterilisieren lassen.

Die Beiden kümmern sich mehr und mehr um Hunde und Katzen, und haben inzwischen über 100 Hunde und um die 40 Katzen sterilisieren lassen.

Mittlerweile leben über 20 Hunde und 7 Katzen fix im Haus der Beiden und viele weitere kommen „nur zur Fütterung“ aus den umliegenden Parks und Nachbarschaftsgärten.

                       

                                                                    

         
Maurilio macht jeden Montag (sein freier Tag) eine Runde zu verschiedenen Tierschützerinnen und bedürftigen Leuten, die in der weiteren Umgebung Tiere halten und bringt ihnen etwas Hilfe für ihre Schützlinge um die sie sich freiwillig und ehrenamtlich kümmern.





  

Mena’s Freundin Giuliana, die Tierschützerin mit der sie am engsten zusammenarbeitet und die ihr sehr viel hilft, hält gut 30 Hunde in ihrem Haus und in einem eingezäunten Gelände an ihrem Haus. Einige davon sind mittlerweile ihre eigenen, weil sie schon Jahre bei ihr sind, viele andere sind die, die sie eingefangen, gerettet und kuriert haben und sie dann in dem eingezäunten Gelände von Giuliana unterbringen. In der Hoffnung, irgendwann Adptionsplätze für den einen oder anderen zu finden.


         
         
           
Rosalia, auch eine Tierschützerin von dort, der sie auch mit Spenden aus der Schweiz helfen, macht jeden Tag nach Feierabend ihre Versorgungstour am Vesuv und bringt möglichst all den armen „randaggi“ Futter.

Marica, eine weitere Tierschützerin vor Ort, die in ihrer Wohnung (ohne Garten) 10 Hunde und 10 Katzen hält, hilft Mena oft bei den Sterilisations-Fällen.

Da sie alle inzwischen mit von der Strasse aufgelesenen Tieren überfüllt sind, muss Mena seit längerem gerettete Hunde in Pensionen unterbringen.

Wie es weiter gehen soll... ?

Das ganze Engagement ist sehr aufwendig, reicht doch die verbleibende Zeit neben Arbeit, Haushalt etc noch kaum um die Pflege und Versorgung, die postoperativen Nachbehandlungen, Ausarbeitung von Appellen etc. etc. zu erledigen.

Die Tierschutzarbeit in Pompeji ist leider mühselig und endlos, da in dieser Zone Respekt gegenüber Tieren sehr selten ist und demzufolge Notfälle an der Tagesordnung sind. Im Zuge der sogenannten Finanzkrise wurde es noch schlimmer, und die Folgen treffen wieder mal die eh schon Schwächsten – eben die Tiere.

Die Menschen, welche nun noch weniger bereit sind, etwas Geld für eine Sterilisation oder für Behandlungen  auszugeben, haben keine Skrupel ihre Tiere auf der Strasse auszusetzen. So finden Mena und Maurilio stets mehr kranke (u.a. Leishmaniose), blinde, völlig abgemagerte (auch junge) Tiere, die quasi nur noch als Skelett vagabundieren.

In diesen südlichen Zonen herrscht eine ‘ärmliche’ Kultur, in der Tiere nicht als Teil der Familie, sondern höchstens als „Zweckobjekt“ (Wächter oder zur Jagd) gehalten werden. Erfüllen sie diesen Zweck nicht mehr oder kosten ein paar Euro zuviel,......weg damit!

Leider entziehen sich auch die öffentlichen Instanzen oft ihrer Verantwortung; so sind auch die lokalen oder regionalen Tierämter extrem zurückhaltend in Sachen Sterilisationen etc. Wenn überhaupt, dann ab und zu nur diejenigen, welche von Tierschützern als absolute Notfälle präsentiert werden können. Die Folge ist, die Tierschützer finden stets mehr ausgesetzte, geschwächte Hunde aber auch vertriebene Hündinnen samt ihrem letzten Nachwuchs.

Sie, die Tierschützer, sind die wenigen, die sich ihren Möglichkeiten entsprechend dem tragischen Elend annehmen.

Sie benötigen dafür ganz dringend:

   Futter für Hunde und Katzen
   Antiparasiten-Mittel
   Medikamente (Antibiotika)
   Geld für Sterilisationen + Notoperationen
   Decken, Wolldecken, Tücher etc.
   Körbe, Bettchen und Transportboxen


Mena und Maurilio brauchen wirklich ganz dringend Hilfe um das grosse Elend zu lindern!

Sie bedanken sich ganz herzlich für all die bisher erhaltenen Spenden, aber auch für jegliche künftige Unterstützung.





  Mena meint: Schön zu wissen, dass man nicht ganz alleine ist!






  Die Tiere werden es Ihnen danken!   
                                                                                   


                                                                                                                                                                                                                                                                                              
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