Massaker in Rumänien - Tierhilfe SternenTiere

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Hilfsprojekte > Rumänien
                                                                                                                                                                                                                                                                                              

Newsletter des Europäischen Tier- und Naturschutz ETN e.V vom 26.9.2013

Warum jeder deutsche Steuerzahler den Mord an 2,5 Mio. unschuldigen Hunden in Rumänien mitfinanziert!
Heute hat das rumänische Verfassungsgericht ein Euthanasiegesetz bestätigt und damit den kaltblütigen Mord an 2,5 Mio. Straßenhunden in Rumänien beschlossen. Bereits seit zwei Wochen protestierten Tierschützer und entsetzte Bürger in fast allen Ländern Europas gegen dieses Vorhaben.

Auch in Deutschland sind in über 14 Städten tausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen dieses Verbrechen an Tieren ihre Stimme zu erheben. Die Hunde werden bereits seit Tagen vom hysterischen Mopp auf Rumäniens Straßen auf die schlimmste Art und Weise getötet. Die Hunde werden lebendig auf der Straße angezündet, erschlagen, erhängt, erschossen und - als neuer Volkssport - auch absichtlich mit dem Auto überfahren.

Der rumänische TV-Mann Radu Banciu ruft beim Kanal “b1tv“ dazu auf, die Hunde lebendig zu häuten und jedem Bürger dafür 250 Lei (60 €) zu zahlen. Rumänische Amtsveterinäre töten die Hunde sogar qualvoll mit Frostschutzmittel. Damit dürfte klar sein, dass die rumänische Version von „Euthanasie“ wenig mit der humanen Variante zu tun hat. Hintergrund des Massenmordes an Hunden ist ein höchst kriminelles und lukratives Geschäft mit dem Mord an Straßenhunden, mit dem Dog Hunter, Kommunen und Bürgermeister in Rumänien Millionen Euros machen.

Bis zu € 250 pro Hund werden von Kommunen an Tierheime für die Unterbringung gezahlt. Auf der anderen Seite erhalten genau diese Kommunen hohe EU-Subventionen, die mit unseren Steuergeldern finanziert werden. Und mit den dann freien Mitteln wird der Hundemord finanziert. Man sucht per Ausschreibung das günstigste Tierheim, wo die Tiere nach Ankunft oft gleich ermordet werden oder verhungern. Dies verursacht null Kosten und bringt 100 % Profit. Somit ist dies ist ein lukratives Geschäft, was man sich nicht verderben lassen will.

Zahlreiche Tierschutzorganisationen leisten seit Jahren hervorragende Arbeit in Rumänien und haben mehrere 100.000 Tiere kastriert. In den Projekt-Städten konnte die Population der Tiere dadurch nachweislich auf humane und effektive Weise gesenkt werden.
Das stört jedoch das einträgliche Geschäft der korrupten Hundemörder, weshalb diese die Arbeit der NGO´s immer ablehnten.
Im Zeitraum zwischen 2004-2009 wurden unfassbare 10 Mio. Straßenhunde in Rumänien getötet. Und trotzdem sind die Straßen immer noch voll. „Neuter & Release“ sowie die Adoption sind die einzig sinnvolle Lösung im Umgang mit Straßentieren.

Im Fall des vor ca. zwei Wochen tot aufgefundenen vierjährigen Jungen, der als Anlass für die Massenhysterie in Rumänien gegen Hunde inszeniert wurde, stellte sich mittlerweile heraus, dass dieser vermutlich NICHT von Straßenhunden getötet wurde….

Führende Tierschutzvereine wie der „ETN e.V.“ und „BMT“ sowie Tierschützerin Maja Prinzessin von Hohenzollern wandten sich mit einem Brief an den deutschen EU-Präsidenten Martin Schulz. Darin wurde dieser eindringlich gebeten, die EU-Mittel-Zahlungen an Rumänien zu überprüfen und zu dem ungeheuerlichen Massenmord an 2,5 Mio. Hunden mitten in Europa Stellung zu nehmen.
Leider erfolgte trotz mehrfacher Nachfrage keinerlei Stellungnahme von Herrn Schulz.
Im Jahr 2012 nahm Martin Schulz stellvertretend für die EU den Friedensnobelpreis entgegen und nun schaut er schweigend und tatenlos einem beispiellosen Krieg gegen Hunde innerhalb Europas zu. Tierschützer in ganz Europa sind entsetzt über die Geschehnisse in Rumänien, so dass es mittlerweile zahlreiche Petitionen und Forderungen gibt, dieses Land aus der EU auszuschließen.

Tierschützer rufen zum Boykott aller rumänischen Erzeugnisse und Firmen auf. Urlaub sollte man in einem Land im Blutrausch auch nicht machen, denn das grausame Töten der Hunde geschieht auf offener Straße auch vor den Augen von Kindern.
Vom Verzehr von Lasagne und Fleischprodukten, welche aus Rumänien importiert werden, sollte man vorsorglich absehen.
In diesem Rahmen wäre es nach Pferden nicht verwunderlich, wenn nun auch Hunde „weiterverwertet“ würden….

Maja Prinzessin von Hohenzollern Dieter Ernst Petra Zipp
Tierschützerin Präsident ETN e.V. Vorsitzende bmt e.V.

   
  
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Straßenhunde in Rumänien oder was ist ein Hundeleben wirklich wert?

Bürger und Bürgermeister wollen sie weghaben, Hundefänger holen sie weg, wollen sie aber nicht wirklich weghaben. Geschäfte machen mit ihnen kann man nämlich nur, wenn sie existieren.

Tierschutzvereine stören das Geschäft, deshalb muss man ihnen Steine in den Weg legen. Man nimmt ihnen Betreuungsverträge für städtische Tierheime weg, zündet Ställe an, schneidet Zwinger auf, erschießt oder vergiftet die Hunde, erschwert die Ausfuhr nach Deutschland (zur Zeit in vielen Gegenden die einzige Überlebenschance für einen Hund) mit windigen nicht EU-konformen Auflagen, die den Behörden viel Geld bringen und nichts nutzen, will riesige Lager errichten, die Tiere aber nicht füttern und nicht tierärztlich versorgen. In Rumänien ist nur ein toter Hund ein guter Hund!

Allerdings gibt es viele Bürger, die „ihre Hunde“ behalten wollen, sie pflegen und versorgen. Ceausescus Erben gehen mit Polizeigewalt, vermummten Schergen und aggressiven Helfern gegen sie vor. Wenn man Glück hat, kann man seinen eigenen Hund, wenn er denn diese Einfangaktion überlebt hat, wieder gegen viel Geld auslösen – das ist modernes Raubrittertum.

Das nationale Gesetz, das endlich verpflichtende Kastrationen und Mikrochipkennzeichnung bringen soll, wird ewig nicht auf den Weg gebracht, weil interessierte Kreise versuchen, die Legalisierung der Tötungen immer wieder einzubringen – Euthanasie sofort, nach 7 oder 14 Tagen.

Diese „Hundefängermafia“ organisiert sich mit als Tierheimen getarnten Hundebeseitigungsanlagen, sei es nun der Chefhundefänger von Brasov Flavius Barbulescu, der einen Pseudo-Tierschutzverein gegründet hat und sein Zentrallager direkt neben die Tierkörperverwertungsanlage in Codlea umsiedeln will, die Anlage der Tierärztin Dr. Herescu, Vorsitzende der Tierärztekammer im Kreis Prahova, die „nur kranke Hunde“ einfängt und daher gleich den Persilschein für Euthanasie hat oder die Firma mit dem verniedlichenden Namen „Puppyvet“ , die von Constanta aus im Umkreis von 400 Kilometern Hunde in Transportern einsammelt, angebliche Vermittlungen vorgaukelt und die Hunde doch nur sofort umbringt, wie auch das Deutsche Fernsehen bereits berichtet hat. Diese drei Großen schicken ihre Häscher durch das Land, um ständig für Nachschub zu sorgen. Ob vielleicht ein Hund einen Besitzer hat, interessiert nicht, nur die Menge bringt Geld, damit man als Betreiber dieser Anlagen die im Haushaltsplan für die "Versorgung" der Hunde bereitgestellten Mittel beantragen kann. Mit einem "Komplett-Programm nach EU-Standard“ macht man Werbung in anderen Städten und Gemeinden für die reibungslose Beseitigung des Streunerproblems.

Die Tierschutzvereine sind gefühlt ein Störfaktor, weil man nicht in Ruhe dem Geschäft Hundemord nachgehen und richtig verdienen kann. Man hat den Eindruck, dass Rumänien sein Streunerhundproblem hinter hohen Mauern in Hochsicherheitstrakten ohne Öffentlichkeit und störende Tierfreunde lösen will. Filz und Korruption lassen grüßen. Wenn ein Bürgermeister human handeln will, ändert er merkwürdigerweise kurzfristig mit fadenscheinigen Argumenten sein gutes Konzept, so geschehen dieser Tage in Predeal.

Laßt uns gemeinsam aufstehen gegen dieses Grauen und Rumänien als Mitglied der EU sagen, so geht es nicht.aufste Subventionen kassieren an jeder Ecke und handeln wie im Mittelalter. Rumäniens Hunde brauchen uns, unsere Kastrationskampagnen verhindern noch mehr Leid und die Hunde, die in ein besseres Leben ausreisen dürfen nach Deutschland zeigen der Welt, dass sie es wert sind, nicht umgebracht zu werden.
Petra Zipp
Vorsitzende Bund gegen Mißbrauch der Tiere e.V.
http://www.bmt-tierschutz.de/
petra.zipp@bmt-tierschutz.de
im April 2013
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Die streunenden Hunde in Rumänien

von Codrut Feher

Zwischen 2001 und 2011 tötete die rumänische Tierbehörde hunderttausende Hunde finanziert durch zig Millionen Euro öffentlicher Gelder, während die Zahl der streunenden Hunde nur wuchs.
In Brasov zum Beispiel gelang es den Hundefängern etwa 20.000 Hunde in 8 Jahren zu „töten“, obwohl es im Jahr 2001 nur 4.000 streunende Hunde gab.
Der einzige spürbare Folge der "Endlösung" war die Entstehung eines klassischen Mechanismus der Abschöpfung öffentlicher Gelder – (dies wurde) angeregt von den lokalen Behörden und Tierschutz- organisationen in Bukarest und vielen anderen Städten (Brasov, Arad, Constanta, Timisoara, Ramnicu Valcea Braila, etc.); Behörden, die erkannten, dass die bloße Existenz der Streuner aus folgenden Gründen ein sehr rentables Geschäft ist:

- öffentlicher Haushalt:
Unter dem Vorwand des "streunenden Terrors" wurden großzügige Budgets zugeteilt.
Die Bukarester Hundefänger verbrauchten in 7 Jahren über 13 Mio. Euro. Die Hundefänger in Brasov verbrauchten über 2 Millionen Euro in 8 Jahren. Insgesamt wird geschätzt, dass Rumänien in den Jahren von 2001 bis 2008 für Streuner zwischen 25 und 40 Millionen Euro ausgab.

- Die Flexibilität der Haushaltsgelder:
Entgegen der landläufigen Meinung, was die Anti-Streu Proteste anheizte, waren die Ausgaben für die Fütterung der Streuner nur ein winziger Teil des Haushaltsplans, da die Hunde mit "subliminalen" Mengen gefüttert wurden, um den so genannten Spezialisten aus DSVA Brasov zu zitieren. Aus einem Gesamtbudget von 1.500.000 Lei für 2008 erhielten die Hundefänger in Brasov nur 5.000 Lei für Hundefutter, also weniger als 3%. Stattdessen wurde enorme Benzinausgaben bewilligt.

In Brasov wurde 4 heruntergekommenen alte Autos mit leicht zu manipulierenden Kilometerzählern jeweils etwa 350-400 l Benzin pro Monat zugewiesen, was bedeutet, jedes Auto fuhr ca. 100 km / Tag.

Trotz der Tatsache, dass die lokalen Behörden bereits Bauland hatten wurde Land für Tierheime der Gemeinden gemietet.

Die Stadt Brasov zahlte in 8 Jahren mehr als 1.500 EURO bezahlt / Monat (170.000 EURO insgesamt) an die Eigentümer eines ehemaligen Schweinebetriebs, welcher in wirklich schlechtem Zustand war und die Stadt hat ebenso in die Modernisierung des Betriebs investiert. All dies, obwohl die Stadt ein brandneues Tierheim mit 15.000 EURO auf einem eigenen Grundstück hätte bauen können.

Rund 100.000 Lei wurden jährlich für Tranquilizer und tödliche Substanzen ausgegeben, aber niemand verglich dies jemals mit der angegeben Zahl der gefangenen und / oder eingeschläferten Hunde. Diese Substanzen wurden illegal (ohne Rezepte) gekauft, illegal gebraucht (da die Hundefänger faul geworden waren und anfingen alle Hunde mit Tranquilizern zu fangen, indem sie zwei Verbrechen und eine ?(Wort fehlt im Originaltext) begingen) und wurden eventuell sogar als Drogen benutzt oder verkauft (Vetased, der am häufigsten benutzte Tranquilizer enthält Ketamin, welches als Droge genutzt und seit 2010 gesetzlich als Droge eingestuft wird).
In Brasov kaufte der Vorgesetzte der Hundefänger sogar seinen eigenen Jeep, einen Mitubischi L200, für rund 30.000 EURO unter dem Vorwand großen Tiere, wie Kühen, Schweinen, Bären, Nashörner oder Giraffen zu helfen, die sich eventuell in die öffentlichen Kreisverkehre, gebaut vom Bürgermeister Scripcaru, verirren könnten. Es wird gemunkelt, dass der Jeep an bestimmten Wochenenden von zwei Behörden zur Jagd genutzt wird.

- Das Geschäft des Sammelns von Hunden:
Mehrere Bürgermeister mit wirtschaftlichen "Fähigkeiten" verwandelten die lokalen Tierbehörden in Unternehmen, die Geld machten – entweder mit dem Fangen und Töten von Hunden aus kleinen Städten, die keine eigenen Tierheime besaßen oder durch das Fangen von Hunden in Städten, die kein eigenes Tierheim besaßen und lagerten diese Hunde in anderen Städten Dutzende Kilometer entfernt.

Die korrupten Bürgermeister verfielen dieser Profitmöglichkeit so stark, dass sie ihren Hundefängern Quoten auferlegten: die Hundefänger von Brasov jagten in 4-5 Grafschaften (Bezirken) und brachten dem Haushalt damit mehr als 120.000 Lei. Die meisten der Hunde wurden im Stupini Tierheim „entsorgt“ und eine kleine Anzahl wurde anderen Städten mit Tierheime übergeben.

Die ganze Operation wurde profitabel gemacht – für den Preis die Tiere zu quälen und das rumänische Tierschutzgesetz zu brechen. Nach dem Einladen der Hunde und vor der Fahrt Richtung Brasov wurden die Hundefänger von Brasov pro Hunde für den Fang ,Transport, Unterbringung und Euthanasie bezahlt.

Da sie bereits bezahlt wurden und jeder sah, dass sie mit den Hunden wegfuhren, stoppte die Hundefänger nichts (erst Recht nicht ihr Gewissen) die meisten Hunde auf ihrem Weg zurück in Brasov erneut frei zu lassen, um sicherzustellen, dass das Problem weiterhin besteht, und sie erneut zur „Hilfe“ gerufen wurden.

Jeder Tierfreund würde sich darüber freuen, wenn sie nicht wüssten, dass die Hunde immer wieder gefangen werden, manchmal dabei verletzt werden und sich höchstwahrscheinlich weiter vermehren werden.

- Die Zählung der Hunde:
Die Prüfung der Tätigkeit der Hundefänger war ein Wunschdenken. Niemand zählte wirklich die Hunde. Niemand wusste, wie viele Hunde tatsächlich durch ihre Hände gingen, von der Erfassung bis zur Entsorgung/Verbrennung, besonders seit die Dokumente für Protan (das Entsorgungsunternehmen/ Betreiber der Verbrennungsanlage) von den Hundefänger selbst ausgefüllt wurden, die das Gewicht der Körper schätzten und Zahlen mit einer Menge von Ziffern und sogar Dezimalstellen eintrugen und versuchten diese mit der angegebenen Anzahl der Hunde die sie angeblich gefangen haben anzustimmen.

Es war zum Bespiel sehr einfach für sie zu behaupten, dass sie 5.000 Hunde gefangen hatten, während sie in Wirklichkeit nur die Hälfte davon gefangen hatten. Die Hunde, die (fiktiv) das Tierheim erreichten sollten ebenso (fiktiv) das Tierheim verlassen. Am 25. Juni 2009 wurden amtlicher Unterlagen nach zwischen 131 und 54 Hunde in Brasov getötet. Ein Zeuge und mehrere Dokumente weisen auf die Tatsache hin, dass nur 90 Tiere getötet wurdenund dass diese Hunde aus Victoria, Fagaras und ein paar anderen Städten stammten.

Am 4. November 200 fingen die Hundefänger von Brasov 46 Hunde in Covasna. Der Bevölkerung aus Covasna wurde gesagt, dass die Hunde im Tierheim in Brasov wären und den Menschen von Brasov wurde gesagt, sie seien im Tierheim von Covasna , aber die Hunde wurden weder In Brasov noch in Covasna gefunden.Am 1. Juni 2010 fingen die Hundefänger von Brasov 48 Hunde in Sangeorgiu de Mures und transportierten sie in das Tierheim in Reghin. Das Tierheim in Reghin registrierte und nahm aber nur 25 Hunde auf.

Ein anderer Weg um Geld zu verdienen war die Tiervermittlungszahlen zu manipulieren, insbesondere die Adoptionen zur privaten Tierheimen: Vermittelte Hunde wurden auch als eingeschläferte Hunde gezählt.
2008 wurden mindestens 400 Hunde von der Hilfsorganisation "Millions of friends“ aufgenommen. In den offiziellen Dokumenten ist hierzu die Anzahl 0 ausgewiesen!Schließlich wurde eine weitere Möglichkeit die Zahl der verstorbenen Hunde zu ändern gefunden, indem eine kleinere Zahl als die wirkliche angegeben wurde und dementsprechend die Zahl der euthanasierten Hunde erhöht wurde.

Im Jahr 2008 betrug die Anzahl gestorbenen Hunde laut amtlicher Aufzeichnungen 79, was bedeutet, dass alle 4 Tage ein Hund starb. In den ersten Monaten des Jahres 2009 starben nur 23 Hunde, was bedeutet, dass nur alle 8 Tage ein Hund starb. In Wirklichkeit ist die Zahl der Hunde, die im Tierheim starben viel höher: Mindestens 300-400 im Jahr 2008 und mindestens 150 im Jahr 2009. Zusätzlich zu den toten Hunden, die in der Stadt gefunden wurden und zu denen welche eingeschläfert werden mussten.

Durch alle diese Manipulationen verdienten die Leute der Tierbehörde etwa 25-30 Lei pro Hund, entweder durch den Verkauf der Substanzen für Euthanasie oder durch das Schreiben fiktionaler Rechnungen, in Komplizenschaft mit Leuten aus der tierärztlichen Versorgung.

- Protan und wie man öffentliche Gelder verbratet:
Die Verbrennung eines 20 kg Hundes kostet 10 Euro (0,5 Euro / kg). Da die meisten Tierheime keine Waagen haben und die Vorgaben für den Protaneinsatz festlegen, dass die Rubrikspalte vom Auftraggeber ausgefüllt werden sollte, wurde das Gewicht des Tieres per Augenmaß von den Leuten der Tierkontrolle geschätzt. Wenn man fiktiv zwischen 40 und 60 Tiere tötet, muss man ebenso ihr Gewicht schätzen und fiktiv ca. 1.000 kg verbrennen, was Protan im Wert von ungefähr $ 500 EURO einbringt. Wenn man mit diesem Schema die Einnahmemöglichkeit auf ein ganzes Jahr hochrechnet wurden in allein in Brasov zwischen 10.000 und 15.000 EURO unterschlagen.

Es war offensichtlich, dass dieser ganze Unterschlagungsmechanismus mit einer langfristigen Strategie verbunden war, um die Tiere auf den Straßen zu halten. Wenn sie auf der Jagd in anderen Städten waren, fingen die Hundefänger alles, was sie in ihre Hände bekamen, besonders Hunde mit Eigentümern oder zumindest Leuten die sich um sie kümmerten und Hunde, welche sterilisiert und wieder auf ihrem Territorium in HG 955/2004 freigelassen wurden.

Es gab Fälle, in denen Hunde die gerade neben ihrem Besitzer spazieren gingen mitgenommen wurden oder in denen die Hundefänger in den Garten von Leuten gingen und deren Hunde mitgenommen haben. Ein großer Teil der Besitzer versuchte ihre Hunde für eine geringere Gebühr als die Offizielle frei zu kaufen und schlussendlich, vor allem in Bukarest, wurde das Zahlen einer „Schutzgebühr“ an die Hundefänger zur Norm.

Obwohl das Problem der aggressiven Hunden angeblich die Priorität Nummer eins war, fingen die Hundefänger nur selten aggressive Hunde. Stattdessen fingen sie fast immer Welpen und kleine, freundliche Hunde, die einfach und sicher zu fangen waren. Dieser Ansatz hatte zwei Vorteile - die gefährlichen Hunde auf den Straßen zu halten um den "Terror der Streuner" zu bewahren und gleichzeitig die Hundefänger als Helden und Retter in der Augen der Menschen erscheinen zu lassen.

Streit ... im "Hundefängerparadies "

Ende Dezember 2007 hat die Abgeordnetenkammer für eine Änderung des Tierschutzgesetzes (205/2004), auch als "Marinescu's Law" bekannt, gestimmt. Unter anderem klassifiziert klassifiziert dieses Gesetz Tierquälerei als Verbrechen dass gesetzlich geahndet wird und verbietet die Euthanasie von gesunden Katzen oder Hunden. Es schien, als ob der gesunde Menschenverstand und Logik gegen die Hunderte von Bürgermeistern und Hundefänger gewonnen hatte (die es in 8 Jahren geschafft hatten ca. 3 Millionen Euro in einen Berg von streunenden „Truppen“ zu begraben). Zeitgleich modifizierte der Senat im Dezember 2007 das Gesetz über die Straßenhunde entsprechend der WHO-Richtlinien und ersetzte Einschläferungen durch Sterilisations-/Kastrationsprogramme und die anschließende Freilassung. UND JETZT KOMMT DAS "PROBLEM".... Diese beiden neuen gesetzgeberischen Maßnahmen hätte das Problem der Straßenhunde gelöst, so dass all diejenigen, die großes Geld mit dem "Streunergeschäft" gemacht hatten nun ohne Gewinne dastanden.

Die Verschwörung

Allen Hundefängern und ihren "offiziellen Sponsoren" wurde schnell klar, dass, wenn der neue Gesetzesvorschlag (PL912) im Frühjahr 2008 der ADP vorgelegt werden würde, das neue Gesetz vom Senat abgestimmt und somit maßgeblich würde.
Deren einzige Chance war dies auf unbestimmte Zeit zu verschieben und heraus zu ziehen. Dies gab den Hundefängern viel Zeit genauso vorzugehen wie zuvor und der erneute Anstieg der Anzahl der Straßenhunde würde später als perfekte Entschuldigung für die weitere Einschläferung aller Straßenhunde dienen. Ihr böser Plan funktionierte, denn der neue Gesetzesvorschlag (PL912) wurde seit 2008 dem ADP noch nicht vorgestellt!

ANSVA, DSVSA und andere öffentliche Einrichtungen

Obwohl die Euthanasieabgeschafft wurde führte die Mehrheit der öffentlichen Verwaltungen in ganzen
Land weiterhin die Massentötung von Streunern mit den absurdesten Begründungen weiter durch:
Plötzlich waren alle Streuner todkrank (die gefälschten Dokumenten wurden von korrupten Staatsmitarbeiter ausgestellt) oder mittels "persönlicher Interpretation" des Gesetzes???. All dies geschah mit der stillschweigenden Zustimmung der amtlichen Stellen für den Tierschutz, die genauso korrupt wie die öffentlichen Verwaltungen waren: ANSVSA und DSVSA.
Tausende von Streuner wurden gefangen, die "Glücklichen" wurden manchmal für paar Wochen vor ihrem Tod in den offiziellen "Tierheimen " eingesperrt: schmutzig, kalt, sehr kleine Käfige, in ihrem eigenen Kot liegend, mit zu wenig Futter und Wasser, täglich geschlagen und missbraucht und schließlich durch ungeschulte oder ungebildete Hundefänger auf die grausamste Weise getötet, unter unvorstellbaren Schmerzen leidend bis zu ihrem letzten Atemzug ...
Jeder, der die Chance bekam einen Teil ihrer offiziellen Beweise für diese Gräueltaten zu sehe wäre entsetzt von den grausamen Rechtfertigungen dies zu tun gewesen. Da viele dieser Hundefänger von den lokalen Behörden bezahlt werden, sind ihre einzige "Feinde" die NGO's. Deshalb tun sie Alles um die NGO's so weit wie möglich fern zu halten, indem sie jegliche Zusammenarbeit oder Kooperation ablehnten.

Der Allmächtige Hundefänger und seine dunklen Gesetzesänderungen...
Etwa ein Jahr später begannen ein paar Leute sich über das schmutzige Geschäft zu beschweren; die allmächtigen Hundefänger im ganzen Land waren besorgt und deshalb erachteten sie es als perfekten Zeitpunkt das Gesetz in ihrem Interesse zu ändern.
Der "Auserwählte" um den Gesetzesvorschlag neu zu formulieren war kein anderer als Barbulescu Flavius (berühmt für das Töten von 30000 Hunden in 8 Jahre und mit mindestens 6 rechtlichen Vorwürfen gegen ihn), unterstützt von Simona Panaitescu. Beide hatten den "Segen" des Bürgermeisters von Brasov, Georg Cripcaru, auch als "Dracula von Hunden", prominentes Mitglied der PDL (Demokratisch-Liberale Partei) - ein Mann der Gesetze nach seinem Interesse manipulierte.Barbulescu neuer Gesetzesvorschlag beinhaltete die Masseneinschläferung von Straßenhunden, ein Verbot jeglicher Einmischung der NGO's in den Aktivitäten der Hundefänger oder kommunalen Tierheime und die Verhinderung von Vermittlungen von Hunden durch die Umsetzung schwerer Strafen für Personen die Straßenhunde fütterten oder versorgten.

Der böse Plan

Sobald Barbulescu's "Meisterwerk" beendet war brauchten sie jemanden der dies öffentlich machte. Und wer wäre besser geeignet gewesen als das Präfekt von Bukarest, Mihai Atanasoaiei, bekannt für seine peinlichen öffentlichen Reden und Auftritte. Danach ging das Spiel weiter mit Elena Udrea und Sulfina Barbu.
Zanfir Iorgus (PDL): "Die beste Lösung ist Kastrieren/Sterilisieren...oder Euthanasie ... oder besser, lassen wir die Bürgermeister entscheiden! "
Sulfina Barbu: "Ich schlage vor, es sollte gesetzlich verankert werden, dass die lokalen Verwaltungen und NGO's Partner werden.. "..... das war alles, was sie zu sagen hatte nachdem alle NGO-Vertreter 453,17 Argumente gegen die Wiedereinführung der Masseneuthanasie der Straßenhunde erklärten und dokumentierten. Sie haben ihr auf jede erdenkliche Weise erklärt warum die Massentötung von Hunden ineffizient, unmenschlich, absurd, sehr teuer und nicht kosteneffektiv im Gegensatz zur nicht mit den WHO-Richtlinien übereinstimmenden Alternativlösung ist: Sie haben auch aufgezeigt, dass die Beamten in den letzten 7 Jahren nichts getan haben um dieses Problem auf richtige Weise zu lösen, wie sie alles hinauszögerten, sich nicht an das Gesetz hielten, ihre Macht missbrauchten mit den Tötungen weitermachten und das Geld der Steuerzahler missbrauchten...

Manipulation

Ihre größte Waffe ist die Manipulation der Bevölkerung durch die Massenmedien. Ihr "Diener" PRO TV verdreht immer die Tatsachen und verbreitet Lügen ohne Reue, so lange sie etwas den Straßenhunden vorwerfen können (z. B. der Fall einer Frau die in einem privaten Garten von Hunden angegriffen wurde, weil sie bei Nacht unerlaubt in ein Gebäuden Einstieg, wurde der Öffentlichkeit so präsentiert, dass die Frau von Streunern getötet wurde). Ebenso wurden die Straßenhunde für einen Geschichte verantwortlich gemacht, bei der eine betrunkenen Frau von Hunden mit Besitzern angegriffen wurde.)

Auch nach der Veröffentlichung der offiziellen Untersuchungsberichte hat PRO-TV seine Geschichten nie korrigiert oder entschuldigt - im Gegenteil, sie versuchen jeden Tag mehr Dinge zu finden, für die sie die Streuner verantwortlich machen konnten...
Und PRO-TV sind nicht die einzigen. Es gibt noch andere TV-Stationen und Zeitungen mit der gleichen Vorgehensweise Elena Udrea
Sie ist als zukünftige Kandidatin als Bürgermeisterin von Bukerast einer der größten Befürworter der Einschläferung aller Streuner. Sie befürwortet die Verabschiedung des Anti-Streuner Gesetzes indem die behauptet, dass dies das "amerikanische" Modell sei, dabei aber nicht die großen Unterschiede zwischen den beiden Länder erkennt, wenn es um den Tierschutz geht.

ZUSAMMENFASSUNG

2007: Der Senat bewilligt PL 912/2007, dass die Massentötung von Streunern durch Sterilisations-/Kastrationsprogramme mit anschließender Freilassung regelt
2008: Tierschutzgesetz verbietet Masseneuthanasie.
Der/Die? ADP der Abgeordneten Kammer blockierten die Diskussion dieses Gesetzes für 3 Jahre!
Währenddessen führten die lokalen Behörden die Tötung der Hunde weiterhin durch und ignorierten die Kastrations-/Sterilisationslösung völlig. Sie brachen offiziell das Gesetz und deckten jeden der dies auch tat.
In Brasov bot eine deutsche Organisation an alle Straßenhunde zu kastrieren/sterilisieren, wurden jedoch komplett von den lokalen Behörden ignoriert.
Die einzige Stadt in der der Bürgermeister tatsächlich Sterilisations-/Kastrationsprogramme mit anschließender Freilassung durchführte war Oradea und die Ergebnisse zeigen: in 6 Jahren ist die Anzahl der Straßenhunde um ein 8-faches gesunken.
Also nach 3 langen Jahren der Blockade der Abstimmung zu PL912, wollen die Politiker jetzt zu das Problem durch Massenmord der Straßenhunde „lösen“!
Wohl wissend, dass die Einschläferung keine Lösung ist, wollen dies alle weiteres schmutziges Geld durch das „Geschäft mit den Straßenhunden“ zu machen.

Sterilisations-/Kastrationsprogramme mit anschließender Freilassung würden nur die sichere Quelle der schmutzigen Gewinne gefährden.

Am 1. März 2011 schlich sich Sulfina Barbu in neue Gesetzesvorschläge von Atanasoaiei's (Änderung PL912), welcher den Bürgermeistern die Freiheit gewährte, über die Einschläferung von Hunden zu entscheiden. Tierfreunde protestierten außerhalb des Parlamentsgebäudes unbemerkt...
Am 7. März 2011, als ADP versuchte über den "neuen und verbesserten" Gesetzesvorschlag von Atanasoaiei PL912 abzustimmen, passiert ein Wunder: die Abgeordneten beschlossen, das Gesetz zurück zur Kommission zu geben um die NGO 's und Tierschutz-Gruppen zu Beratern zu machen und das Gesetz in 3 Wochen neu zu diskutieren.
Diese Verzögerung überraschte viele Bürgermeister die bereits mit der Lösung der Masseneinschläferung gerechnet hatten und bereits alle Vorkehrungen getroffen hatten. Und seltsam, während dieser 3 Wochen kamen mehr und mehr Fälle von erschossenen, vergifteten, zu Tode geprügelten, verbrannten, misshandelten und gefolterten Straßenhunden im ganzen Land täglich zum Vorschein...

   

   

   

                                                                                                                                                                                                                                                                                              
 
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