Für Bobitza kam die Hilfe zu spät - Tierhilfe SternenTiere

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Für Bobitza kam die Hilfe zu spät


13.November 2017

Bobitza (Erbse) war eine Strassenhündin in der Nähe von Targoviste, etwa 10 jährig, mittelgross, dürr und scheu. Ihr „Zuhause“ war ein Gebiet hinter den Müllcontainern einer Arbeitersiedlung.
Bei Regen, bei Schnee, in der klirrenden Kälte oder brütenden Hitze.

Gabriela, unsere befreundete Tierschützerin aus Targoviste, wurde vor 5 Jahren auf sie aufmerksam, als ein Nachbar seinen Rottweiler gegen die schutzlose Hündin gehetzt hat um sie zu attackieren und zu töten.
Gabriela hat die verletzte Hündin aufgefunden und zum Tierarzt gebracht, auf einem Foto sieht man einen dicken Verband. Seit damals hat die Hündin Gabriela vertraut, Gabriela ging vorbei auf dem Weg zur Arbeit, sie hat sie gefüttert, wie viele andere Hunde in ihrem Dorf die Hilfe brauchen.



Seit dem Sommer ging es Bobitza nicht gut, sie ist immer dünner geworden und vor einem Monat
hat sie Blut erbrochen und das mehrmals. In dem Dorf gibt es keinen Tierarzt, Gabriela hat uns angefragt und wir haben zugesagt die TA-Kosten in einer Klinik in Bukarest zu übernehmen.

Die TA Kosten sind in Rumänien sehr hoch, ein kranker Hund der ein paar Tage in der Klinik stationär behandelt werden muss, kostet schnell einen Monatslohn weil u.a. auch die Medikamente die in der Veterinär-Medizin eingesetzt werden teurer sind als die in der Human-Medizin, obwohl es manchmal das gleiche Medikament ist.

Mittels einer Ultraschalluntersuchung und einer Blutuntersuchung hat man probiert herauszufinden was ihr fehlte. Und ihr fehlte viel...das Leben auf der Strasse hat ihren Körper zerstört. Magengeschwüre, schwere Blutarmut noch dazu Babesiose..10 Tage hat man alles probiert. Medikamente, Bluttransfusionen, Infusionen. Leider alles zu spät, ihr Körper hatte bereits aufgegeben. Kein Medikament der Welt kann Futter, Wasser oder Schlaf ersetzen.

Bobitza ist letzte Woche eingeschläfert worden. Fotos von ihr gibt es kaum. Die letzten sind, als sie gekauert in einer Plastikwanne zum Tierarzt nach Bukarest gebracht worden ist. Ein weiterer Hund der nichts als ein miserables Leben gekannt hat, eine einzige Tortur, 10 Jahre lang. Womit hat diese arme Hündin das verdient? Ein Schicksal das sich hunderttausendfach wiederholt, jedes Jahr...jedes Jahr...jedes Jahr!
Wir sind sehr traurig, dass Bobitza es nicht geschafft hat.

         

Bitte helft mit einer Kastration, mit einer Pflegestelle, mit einer Adoption, mit einer Spende, mit den TA-Kosten. NIEMAND hat dieses Schicksal verdient. Auch kein Hund.

Die Tierarzt- und Transportkosten für diese arme Seele liegen bei 1700 Lei = CHF 430. Wir konnten das über unseren FB Flohmarkt finanzieren und danken von Herzen unseren Käufern und Verkäufern
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    
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